Figuralchor

Musik und mehr... - immer gerne mit dem Figuralchor der Gedächtniskirche in Stuttgart
Sonntag, 14. Juni 2026

Am Sonntag, den 21.06.2026, 18.00 Uhr wird
in der Gedächtniskirche Stuttgart - Hölderlinstraße 14 (Anfahrt hier)

das Sommerkonzert des Figuralchors Stuttgart gegeben, und zwar:

mit
Nora B. Hagen, Sopran (Buxtehude),
Leonie Stauch, Sopran (Buxtehude),
Asuka Santurri, Mezzosopran (Palméri),
Jeanette Burda, Alt,
Kilian Wacker, Tenor,
Simon Amend, Bass,

Franziska und Thomas Rometsch, Tanz
Concentus Memorialis und dem
Figuralchor der Gedächtniskirche Stuttgart.

Gesamtleitung: Alexander Burda

Karten zu Euro 15,00 im Vorverkauf gibt es über diesen Link, zudem auch über das Gemeindebüro (0711/-50 65 53 20) oder auch über alle Choristen (auch hinterlegbar an der Abendkasse).

Das Konzert eignet sich mit seinem frühen Start um 18.00h besonders als Einstieg in eine laue Mittsommernacht; und wer dennoch verhindert sein sollte: ein freies Vorkonzert findet bereits am Samstag, den 20.06.2026 um 18.30 Uhr in der evangelischen Petruskirche in Gerlingen (Kirchstraße 40, 70839 Gerlingen (Routenplaner)) statt.





So titelt pfiffig wie treffend Mein Wochenblatt
im aktuellen kulturellen Newsletter "Kultur Rems Murr" der Waiblinger Kreiszeitung,
zum anstehenden Sommerkonzert, den man auch hier abonnieren kann.





Samstag, 23. Mai 2026

Le Figuralchor part en tournée:

Georg Friedrich Händel - Le Messie (The Messiah)
Extraits pour chœur et orchestre en langue anglaise (version originale)
Interludes pour harpe solo

Figuralchor Stuttgart,
Concentus Memorialis,
Tylman Vandurme, harpe

Alexandre Burda (direction)

  • Jeudi 4 juin, 20h30 - Église de Yenne (Répétition générale ouverte au public)
  • Vendredi 5 juin, 20h - Cathédrale d’Annecy
  • Samedi 6 juin, 20h30 - Saint-Pierre-De-Maché, Chambéry

(Öffentliche Generalprobe und Konzerte vom 04.-06.06.2026 in Yenne, Annecy und Chambéry, Frankreich).

Aus der erfolgreichen Generalprobe in der Kirche von Yenne, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde und als besonderes Kulturdenkmal geschützt ist:

(Foto: E.S.)

In der Kathedrale von Chambéry mit dem Concentus memorabilis:
(Foto K.L.)

und schließlich auf der Rückreise
(Foto A.E.)





Freitag, 22. Mai 2026

Am Samstag, den 06.06.2026, 18:00 Uhr, in der Gedächtniskirche - Hölderlinstraße 14 (Routenplaner)

sang Elisabeth Höhndorf, Sopran, begleitet von Yu-Chie Su am Klavier:

Aus der Konzertankündigung der Gemeinde:

"Die junge Sopranistin Elisabeth Höhndorf ist in Stuttgart aufgewachsen und hat einen besonderen Bezug zur Gedächtniskirche, da sie hier getauft und konfirmiert wurde.

Im Sommer beendet sie ihren Bachelor in klassischem Gesang in Wien. Als Abschluss singt sie in der Gedächtniskirche

Arien und Lieder von Mozart, Massenet, Bernstein, Offenbach, Richard Strauss und anderen.

Es wird jeweils eine kleine Einführung zu den Musikstücken geben.

Der Eintritt ist frei - wir freuen uns über einen Obolus."

———

Der Abend wurde ein voller Erfolg. Knapp einhundert Zuhörer verfolgten den Vortrag mit Spannung und Genuss. Herzlichen Dank an die Künstler und das großzügige Publikum!





Samstag, 9. Mai 2026


Am Freitag, den 22.05.2026, 19.00h folgte mit der nächsten Abendmusik gleich der nächste musikalische Leckerbissen, nämlich das "Klangmysterium" - Orgel und Schlagzeug "vor dem Altar" mit

- Jiyeon Kim, Schlagzeug
- Grzegorz Chwalinski, Schlagzeug
- Gabriel Beyrer, Schlagzeug, - zusammen bekannt als das GangTa Trio
und
- Denis Pisarevskij, an der Orgel

Die Musiker spielten Werke von Frescobaldi, Rossi, Debussy, Alain, Donatoni, Druckman und Pisarevskiy:

Eine außerordentlich vielseitige Zusammenstellung, wobei die Schlagwerke (bis auf die "klassischen" Töne von Claire de Lune (Debussy) am Ende) ausnahmslos "neue Musik" waren, die gut im Donaueschinger Musikfestival zu erwarten gewesen wäre. Im Zentrum: Pisarevskijs Quartett für diese Besetzung mit über 50 Schlaginstrumenten (Welt-Uraufführung) - erntete begeisterte Bravo-Rufe.

Mit der "Beimischung" von ungewöhnlichen, kleineren Orgelwerken des Frühbarocks, die zu ihrer Zeit "neue Musik" bedeuteten, und einer unbeschreiblichen Nummer eines "singenden Schlagzeugers", der letztlich mit seinem Körper als Instrument arbeitete (Druckman), wurde der Abend ausgesprochen kontrastreich und kurzweilig.

Das zeigte sich schließlich auch am Interesse nach dem Konzert: Ein halbes Dutzend Zuhörer umlagerte das Schlagwerk und den Komponisten noch lange, ließ sich Partituren und Instrumente zeigen...

Der Eintritt war frei, Spenden erfreuten, herzlichen Dank dafür an dieser Stelle von Seiten der Musiker wie der Gemeinde.





Vorbereitung auf die Abendmusik am kommenden Freitag, den 22.05.2026:



Das Schwellerpedal wird graphitiert, ein Kabelbruch am Rückstellungsschalter der Koppelung II/I behoben, und anderes mehr - die Orgel der Gedächtniskirche bedarf im Alter von fast 70 Jahren der Pflege - die sich freilich lohnt, denn die Walcker-Orgel ist es wert.

P.S.: Die Orgel der Gedächtniskirche wird seit der Schließung der deutschen Zentrale der Fa. Walcker 1999 von Orgelbau Lieb, Ingersheim betreut.

Allerdings führen auch zwei Walcker-Söhne in eigenen Unternehmen die Walcker-Tradition fort: Auf seiner Website mit Weblog informiert Gerhard Walcker-Mayer über seine Arbeit und viele aktuelle Entwicklungen im Orgelbau und natürlich in seinem Unternehmen. Der Orgelbau Michael Walcker-Mayer ging aus dem schon 1957 ausgegliederten österreichischen Firmenzweig hervor.





Samstag, 18. April 2026

Wer sich mit den Rhythmen und der Textverteilung in Palmeris "Misa a Buenos Aires Misatango" (Tangomesse) noch nicht wohl oder sicher fühlt, oder einfach nicht weiß, ob und wie man Anschluss oder Übung finden kann, dem empfehle ich das ideelle Chorprojekt Choralia.net; zweckmäßig ist dabei, vorab diese kurze Einführung zu lesen, denn es werden bei allen bereitgestellten Stücken üblicherweise drei Stufen angeboten, von der eigenen Stimme zum Zusammenspiel mit den weiteren und schließlich allen Beteiligten (die zudem - z.B. hinsichtlich der Geschwindigkeit oder der Hörbarkeit anderer Stimmen oder der Begleitung - noch individuell angepasst werden können).

Der Paukboden, also der eigentliche Crashkurs für die Tangomesse wird hier geöffnet (Link, auch der nachfolgende Schriftzug) - alle Sätze und alle Stimmen; besonders schön klingen die künstlichen Stimmen nicht - aber das System scheint effektiv und ideal, um sich mit der eigenen Partitur effizient die tonalen und rhythmischen Rahmenbedingungen zügig einzuverleiben.

Viel Erfolg damit!





Seit gut drei Wochen unter neuen Pächtern: das JALIN-Restaurant - frische asiatische Küche, mit Gastgarten, also ideal zum Draußensitzen im Norden bzw. gefühlt wohl schon Westen Stuttgarts, nämlich Hölderlinstraße 35B an der Haltestelle "Russische Kirche".

Hier geht's zur Speisekarte, zur "Online-Reservierung, alternativ Email: Jalin.stuttgart@gmail.com oder Telefon: +49 711 25973249.

Ich war bislang zwei Mal dort, die Qualität stimmt im Preis-Leistungsverhältnis. Das Gemüse ist frisch aus dem Wok, die Speisen ersichtlich ohne die bisweilen üblichen Geschmacksverstärker angerichtet. Hier die Dumplings-Mischung aus den Vorspeisen (schon angebissen ;-)):





Samstag, 4. April 2026

Die Zahl der Aufrufe von Einspielungen des Figuralchors bei Spotify - freilich ganz überwiegend unter Helmuth Rilling aufgenommen - ist eindrucksvoll: Sie wird mit derzeit "monatlich 13.118 Hörer*innen" (Stand 15.04.2026) angegeben (-> Grafik = Link).

Die Sinfonia aus der Bach-Kantate BWV 156 "Ich steh mit einem Fuß im Grabe" verzeichnet dabei allein aktuell eine Gesamt-Aufrufzahl von nicht weniger als 1.021.636 (!).

Helmuth Rillngs Bach-Vermittlung zeigt sich auch hier als eindrucksvolles Vermächtnis.





Impressionen 2012:
Die Ersteinspielung des Oratoriums um die Geschichte der Arche Noah von Camille Saint-Saëns durch die Württembergische Kammerphilharmonie Reutlingen mit dem Figuralchor der Gedächtniskirche.

Das „Making of“ ist hier bei Yutoube zu sehen:





Donnerstag, 2. April 2026


(Dieses Stillleben ist wie ein Symbol und zugleich Metapher für harmonische musikalische Ruhe im himmlischem Licht auf der Empore in der Gedächtniskirche.)




Sonntag, 15. März 2026

am Freitag, den 03.04.2026, 09:30 Uhr in der Gedächtniskirche
hielt die Predigt Stadtdekan Søren Schwesig.

Musikalisch trug der Figualchor mit Auszügen aus dem Requiem op. 9 von Maurice Duruflé, in der Fassung für Orgel und vierstimmigen Chor bei, und zwar

  • II. Kyrie
  • III. Domine Jesu
  • VII. Lux aeterna und
  • IX. In Paradisum

Ein "stimmiges" Programm zum Karfreitag, rund um die Lesung zu Johannes 19, 16-30 und die Predigt zu 2. Korinther 5, 19-21 zum Versöhnungsgedanken: Harmonische Einführung mit dem "Kyrie", stimmgewaltiges "Domine Jesu Christe", meditatives "Lux eterna" zum Abendmahl und schließlich stiller Ausklang "In Paradiso".

Aus dem Programmheft zu unserem Frühjahrskonzert 2025 zusammengefasst:

"Maurice Duruflé war Titularorganist der Kirche Saint-Etienne-du-Mont in Paris. Sein Requiem entstand während des Zweiten Weltkrieges und wurde kurz danach, 1947, fertiggestellt und uraufgeführt. Es steht mit seiner tröstlichen Tonsprache musikalisch in der Tradition des Requiems von Gabriel Fauré.
Sämtlichen Sätzen legt Duruflé die gregorianischen Melodien der lateinischen Totenmesse zugrunde, die er in ein impressionistisches Klanggewand kleidet.
Das Kyrie und das Agnus Dei aus Duruflés Requiem wurden im Übrigen für die Liturgie der Totenmesse für den ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl am 1. Juli 2017 im Dom zu Speyer ausgewählt."

Weitergehend hier zum Text mit Übersetzungen, und zum Hören (Youtube, empfohlene Aufnahme).

Und abschließend noch ein Blick in die Generalprobe mit Denis Pisarevskij am Spieltisch der Orgel und Alexander Burda am Pult:





gefühlt vor allem in den letzten Wochen:

Wir feierten Geburtstage von Sabine und Elisabeth beim "Brezeln" nach der Chorprobe, und Alexanders zu Beginn, freuten uns über Nachwuchs Lars und trauerten um Helmuth Rilling vor wenigen Wochen, und um Eckart, den wir am Tag nach der Probe bei seiner Beerdigung begleiteten, und um manche gute Seele mehr - der Figuralchor ist schon seit seiner Gründung eine besondere Gemeinschaft, weit über das gemeinsame Singen hinaus...





Dienstag, 10. März 2026



Viermal vor Ostern, jeweils donnerstags, 18.30h (perfekt vor der Chorprobe) stand jeweils eine Andacht in der Gedächtniskirche an: Eine gute halbe Stunde ruhige, meditative Vorbereitung aufs Osterfest.





Samstag, 7. März 2026



Am Mittwoch, den 20.05.2026 um 19.00 Uhr in der Gedächtniskirche Stuttgart gab die Gesangsklasse von Prof. Thomas Scharr der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HMDK) Stuttgart ein Konzert mit Lieder und Arien nach Texten von oder mit Bezug hierauf von Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe, komponiert u.a. von Fanny Hensel, Franz Schubert, Johannes Brahms, Carl Friedrich Zelter, Carl Loewe, Hugo Wolf, Franz Liszt, Robert Schumann und Jaques Offenbach,

begleitet von Sabine Layer und Robert Bärwald am Flügel, moderiert von Robert Reinelt.

Es war ein lohnenswertes, kleines Konzert, das sowohl programmtechnisch als auch stimmlich in seiner Vielfalt erfrischte und inzwischen im vierten Jahr fast schon Tradition hat.

Der Eintritt war frei, die Gemeinde bedankt sich hier noch einmal für die Vielzahl an freundlichen Spenden für die Kirchenmusik im Anschluss.





Freitag, 27. Februar 2026

Am Sonntag, den 01.03.2026, 09.30 Uhr wurde zum Gottesdienst in der Gedächtniskirche die Bach-Kantate "Wer Dank opfert, der preiset mich" (BWV 17) gegeben. Solisten waren Nora B. Hagen, Sopran, Stephan Frieß, Tenor und Thomas Scharr, Bass, hier mit Alexander Burda (ganz links im Bild):


(Foto: B.S.)

Die Gemeinde, Pfarrer Jochen Weller, Sänger und Musikanten waren begeistert vom wunderbaren Klang, der den Gottesdienst begleitet und durchwebt hat.


Hier noch ein Einblick in die Anspielprobe mit dem Ensemble um Konzertmeisterin Christel Meckelein, an der Truhenorgel einmal mehr bewährt Denis Pisarevskij:



(Fotos: B.S.)

Mehr zu dieser Kantate: Einen ersten Überblick gibt es hier bei Wikipedia.de (oder auch im Vorwort unserer Notentextausgabe). Viele interessante Hintergründe und weitere Informationen (z.B./u.a. die gesamten Texte in einer Übersicht der Sätze, oder auch eine Erläuterung der Textpassagen) sowie schließlich sogar den Mitschnitt eines ganzen "Workshops" (und eine glasklare aktuelle Aufnahme) dazu bietet zudem die Bach-Stiftung St. Gallen über diesen Link an (tief scrollen!).

Auch von dieser Kantate gibt es eine besondere Aufnahme, nämlich diejenige der Gächinger Kantorei mit dem damaligen Bach-Kollegium Stuttgart unter Helmuth Rilling, diesmal aus dem Jahr 1982 - und wiederum aufgenommen in unserer Gedächtniskirche (!). Auf dieser Aufnahme singen: Sopran: Arleen Augér, Tenor: Adalbert Kraus, Bass: Walter Heldwein. Sie erschien erstmals 1982 bei hänssler CLASSIC.

Der erste Satz ist hier direkt bei Youtube aufrufbar (die Folgesätze sind über diesen Link dann in der Randleiste von Youtube rechts aufgeführt, darunter natürlich auch der Schlusschoral).

Alternativ gibt's für uns Chorsänger den direkten Aufruf der Chorpassagen über diese Fenster
- zunächst der 1. Satz:


Und der Schlusschoral hier direkt:

Eine Gesangspartitur für Digitalsänger - oder einfach um mitzulesen (oder zu -singen) - gibt es übrigens hier bei imslp.org ; wer dazu noch weiter Lust auf eine recht detaillierte musikalische Analyse anhand des Notentextes hat, kann hier tiefer graben.





Dienstag, 24. Februar 2026

verstarb am 11. Februar 2026 im Alter von 92 Jahren.

Seine Familie hielt in ihrer Traueranzeige zutreffend fest:

"Mit seiner Musik hat er unendlich viele Menschen
auf der ganzen Welt bewegt und begeistert.
Seine Botschaft lebt weiter."

Alexander Burda, inzwischen langjähriger Leiter des Figuralchors und hier Nachfolger Helmuth Rillings:

"Der Figuralchor Stuttgart trauert um seinen Gründer Helmuth Rilling, der ihn in seinem ersten Jahr als Kirchenmusiker der Gedächtniskirche Stuttgart 1957 gründete, ihn in die erste Gesamteinspielung der Bach‘schen Vokalwerke einbezog und vor allem in den 1960er-Jahren verschiedene Schallplattenaufnahmen mit dem Figuralchor einspielte. Helmuth Rillings Namensgebung war Vorbild für die heute etwa 20 Figuralchöre, die es in Deutschland gibt. Dankbar denken wir an das Konzert zum 60jährigen Bestehen des Figuralchors 2017 zurück, das Helmuth Rilling dirigierte."

Besagtes Konzert fand am 21.05.2017 in der Gedächtniskirche statt. Gegeben wurde Felix Mendelssohn-Bartholdy Psalm 42 "Wie der Hirsch schreit" (op. 42) und Johann Sebastian Bach, Kantate "Ein feste Burg ist unser Gott", BWV 80.

Helmuth Rilling leitete die Generalprobe und das Konzert am Sonntag in "seiner" Gedächtniskirche im Alter von fast 84 Jahren - wie stets souverän, ohne großen Gestus, aber bestimmt und klar, wo es darauf ankam. Für uns alle, die mitgesungen haben, aber auch für die Zuhörer war es ein unvergesslicher, bewegender Abend, ein besonderer Eindruck mit ebensolcher Erinnerung.


Nach der Generalprobe - Helmuth Rilling im Kreis seiner Nachfolger Peter Bachofer und Alexander Burda mit Brigitte Coussirat, Leiterin des französischen Chors "Opus 33" in Bordeaux, mit dem der Figuralchor seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden ist:





Donnerstag, 5. Februar 2026

Der Text der - gewöhnlichen - heiligen Messe ist fix. Und das seit Jahrhunderten. Praktisch allen Messen, die in den letzten etwa 400 Jahren komponiert wurden, liegt dieser Text zugrunde.

Das ist auch derjenige der erst 1996 fertig gestellten "Misa a Buenos Aires Misatango" von Martín Palmeri.

Er ist hier mit Übersetzung als pdf anzusehen und/oder downloadbar:

(Quelle: Université de Fribourg / Schweiz)





Mittwoch, 4. Februar 2026

Hier kommt der Link zur von Alex empfohlenen
Aufnahme mit dem Monteverdi Choir unter John Eliot Gardiner -
leider in italienischem Latein gesungen:

Für uns Sänger sind die Teile I-IV und VII relevant, die am Rand dieser Aufnahme einzeln verlinkt sind.
(Die Partien V und VI betreffen allein die Solisten und das Instrumentalensemble.)

Oder anders ausgedrückt: Der Chor hat 8 Partien,
und zwar unter

In den ersten vier Teilen wird das Eingangs-Tutti jeweils nach den Solopartien wiederholt. Die Links hinter den Nummern sollten übrigens die jeweilige Chorstelle in den Youtube-Videos direkt aufrufen - probiert's bitte einfach mal aus.

Zu den typischen Hemiolen gibt's hier mehr.

Zu früheren und weiteren Infos zu Membra Jesu Nostri geht es hier (über diesen Link).





Freitag, 30. Januar 2026

Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Stuttgart, war dieser Tage zu Gast in unserer Gedächtniskirche mit der Klasse "Chordirigieren" von Denis Rouger, die zum Abschluss am 30.01.2026, 19.00 Uhr ein unspektakuläres, öffentliches Prüfungskonzert von knapp 40 Minuten Dauer gab. Es standen u.a. Motetten und Werke von Alma Mahler auf dem Programm. Es sangen Mitglieder des Hochschulchors der HDMK Stuttgart.

"Prof. Denis Rouger zählt zu den profiliertesten Chordirigenten Europas. Als Sohn einer Musikerfamilie in Paris, lernte er schon früh Trompete, Horn, Klavier und Gesang. Nach dem Abitur studierte er am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris Musikgeschichte und Komposition." schreiben die Stuttgarter Philharmoniker über ihren in seiner bescheidenen, sympathischen Art hochgeschätzten Dirigenten.

Seine Arbeit hat immer Klasse, z.B. hier mit seinem Chor "figure humaine": "Ich hebe meine Augen auf" von Albert Becker:





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