A. Für jeden Tag:
1 Die Playlist auf Youtube mit allen Sätzen einzeln - bei der allerdings die Satzbezeichnungen nicht mit der Notenausgabe korrelieren:
- "III. Tractatus" ist ein Zwischengesang, der in der Carus-Ausgabe nicht erscheint, und
- "IV. Sanctus" enthält tatsächlich die "3. Sequentia" mit dem Dies irae, Recordare und Lacrimosa.
- Unter "V." geht es dann mit dem "Offertorium" weiter, das im Notentext unter "4." erscheint...
(das Gleiche gilt auch für die Playlist auf Spotify)
(Das ist übrigens auch die Übe-CD, die Carus selbst anbietet und seinem Tutorial zugrunde legt.)
2 Eine sehr gute Übungshilfe für alle Stimmen bietet Carus selbst hier (Link) an, und zwar in einem Aufklappmenü links unten auf der Seite zum Notenmaterial unter "Üben" - hier findet man alle Stimmen zu allen Sätzen zum Einüben hervorgehoben - ideal zur Arbeit/ zum "Einpauken" mit dem Klavierauszug:
(Das Ganze gibt es noch etwas komfortabler und noch etwas weitergehend im Umfang mit der Übe-App von Carus oder auch direkt im Browser - (€ 15,00 je Stimmlage).)
3 Wer sich womöglich schon an Choralia gewöhnt hat, findet hier (Link) entsprechende Unterstützung.
B. Allgemeine Infos vorab:
1 Cherubini Biografie (Wikipedia), kurzer Abriss;
2 Cherubini Requiem (Wikipedia), kurzer Überblick;
3 Eine sehr gut lesbare Einführung gibt es auch hier; sie stammt von Cordula Scobel und findet sich im Programmheft der Frankfurter Kantorei zu einem Konzert aus dem Jahr 2012, in dem das Werk mit Schuberts Unvollendeter gegeben wurde (interessante Querbezüge, auch der dem vorangehende Text wäre lesenswert).
4 Dieses Programmheft ist auch deshalb interessant, weil es eine der wenigen Fundstellen im Netz ist, die den konkreten Requiemtext mit gegenübergestellter Übersetzung bietet.
5 Noch mehr Details gibt es im Vorwort des Klavierauszugs selbst, das auch direkt über diesen Link aufrufbar ist (Seiten 3 und 4); dazu ist die Werkstruktur sehr schön auf Seite 2 dargestellt.
6 Einen netten, etwa zehnminütigen musikalischen überblicksartigen Einblick zum erstmaligen Reinhören ins Werk bietet dieses Video des Stuttgarter Oratorienchors bzw. seines Leiters Enrico Trummer (2012, nur leicht "angestaubt"):



