Finale Lied: Fleurance Brockway, Mezzo-Sopran mit Yuriko Watanabe am Klavier:
FERNANDO OBRADORS El vito (Canciones Clásicas Españolas, vol. 3)
MAURICE RAVEL Chanson espagnole (Chants populaires)
ROBERT SCHUMANN Die Kartenlegerin (Drei Gesänge, op. 31)
FRANZ SCHUBERT Auflösung
GENA BRANSCOMBE Serenade · The Morning Wind
JEAN SIBELIUS Var det en dröm? (Fem sånger, op. 37)
WILLIAM BOLCOM Amor
(Cabaret Songs)
Yuriko ist für mich ohnehin eine der besten Liedbegleiterinnen überhaupt. Und Fleuranne wurde für ihre Darbietung im Halbfinale bereits am 29.05.2025 mit dem Spezialpreis der Jury der Studierenden ausgezeichnet.
Der Text stammt von Friedrich Hebbel, das Werk ist von Robert Schumann dem Dichter des Nachtlieds selbst gewidmet:
"Quellende, schwellende Nacht,
Voll von Lichtern und Sternen:
In den ewigen Fernen,
Sage, was ist da erwacht?
Herz in der Brust wird beengt;
Steigendes, neigendes Leben,
Riesenhaft fühle ich's weben,
Welches das meine verdrängt.
Schlaf, da nahst du dich leis',
Wie dem Kinde die Amme,
Und um die dürftige Flamme
Ziehst du den schützenden Kreis."
(-> traduction française (französische Übersetzung).)
Am Samstag, 31.05.2025 im Konzert in Nellingen.
Zum Hinein- und Mithören bzw. Mitsingen mit der Orchesterpartitur (oder parallel zum Klavierauszug) bietet sich dieses Video an; der Start unten ist nach dem Orchestervorspiel gesetzt, der Chorgesang startet bei Minute 1'13:
Die Aufnahme stammt wohl vom Orchestre Révolutionnaire et Romantique (London)
unter John Eliot Gardiner mit dem Monteverdi Choir.
Am Samstag, den 31.05.2025 um 18.00 Uhr im Theater an der Halle, Ostfildern-Nellingen:
Es spielten
das Symphonische Orchester Ostfildern
mit dem Pariser Chor Les Mesnilchantants und
der Figuralchor der Gedächtniskirche Stuttgart
Robert Schumann, Nachtlied op. 108 und
Charles Gounod, Auszüge aus dem Oratorium Mors et vita
Musikalische Leitung: Joachim Schönball und Ludivine Sanchez.
Foto: D.R.
Mit den gemeinsamen Proben im Vorfeld, vielfältigen Begegnungen untereinander und schließlich einer überzeugenden Darbietung deutscher Romantik (Schumann) und französischer Farbenpracht (Gounod) wurde über drei Tage ein Musikfest französisch-deutscher Freundschaft gefeiert, Ergebnis einer Zusammenarbeit, die nunmehr schon fast 20 Jahre währt.
Wir hatten die Ehre und das Vergnügen, bereits vorab mit dem Requiem von Maurice Duruflé und der Messe solennelle von Louis Vierne am Samstag, den 24.05.2025 in der Katholischen Kirche St. Martin im idyllischen St. Martin in der Pfalz zu Gast sein zu dürfen.

Im Bild: Denis Pisarevskiy, Asuka Santurri und Alexander Burda nach dem Konzert.
Auch die Rheinpfalz (Gertie Pohlit) berichtete bereits im Vorfeld bereits (bzw. hier) - wie auch im Nachgang unter der Überschrift "Der „Stuttgarter Figuralchor“ brilliert mit Werken von Louis Vierne und Maurice Duruflé in St. Martin."
Denis Pisarevskiy und sein Registrant ließen hand- und live-registriert die einfache, zweimanualige Orgel in virtuoser Begleitung erklingen, im harmonischen Zusammenspiel mit dem Chor und den Solisten im "Oberschiff" ergab sich ein ungewöhnliches, buchstäbliches "Hör-"Erlebnis dieser beiden großen Werke.
Die Musiker danken hier noch einmal für die ausgesprochen freundliche Gastfreundschaft. Wir haben uns sehr wohl gefühlt.
[Foto: via Wikimedia: Von Lothar Spurzem - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.0 de, Link (Bildausschnitt)]
Am nächsten Tag, also am Sonntag, 25.05.2025, 18.00 Uhr wurde das Programm dann
in der Gedächtniskirche in Stuttgart gegeben.
vor den anstehenden Konzerten (Empfehlung von Alex mit Dank an Gerhard und Tilmann für die Anregung):
II (Kyrie)
VI (Agnus Dei)
VII (Lux aeterna)
VIII (Libera me)
Vasari Singers unter Jeremy Backhous mit Jeremy Filsell an der Orgel, Sarah Connolly, Mezzo-Sopran und Robert Cohen (Yutoube).
Konzerte "auswärts": Neue Räume mit alten Traditionen...
Immer gut zu wissen, was man singt ;-).
Die Grafik ist ein Link zum gesamten Text, der alternativ auch hier als pdf-Datei aufgerufen werden kann.
Nur noch zwei "reguläre" Proben vor dem Konzert, die nächste am 08.05.2025.
Ein Schwerpunkt dort: Duruflé Requiem, VIII. Libera me (Ziffern 81 -98);
darin mehrere, für den Bass nicht ganz einfache Stellen, z.B. die als Solo ausgewiesene
"Tremens factus sum ego, et timeo, dum discussio venerit, atque ventura ira."
("Ich zittere und bekomme Angst, denn die Rechenschaft naht, und Zorn droht." (eigene, einfache Übersetzung))
Kleiner Vorgeschmack auf unser Frühjahrskonzert und weitergehende Infors zum Werk via Wikipedia.
Hieraus das Kyrie:
aus der dort genannten Aufnahme mit dem Choeur D'oratorio De Paris in der Kirche der Uraufführung.
Wer mitlesen oder mitsingen möchte, wird hier fündig .
Für die Einstudierung klarer und angenehmer erscheint mir diese Aufnahme:
am Sonntag, den 25.05.2025, 18:00h in der Gedächtniskirche:
Maurice Duruflé, Requiem und Louis Vierne, Messe solennelle, cis.moll
Karten im Vorverkauf € 15 (ermäßigt € 10) über das Gemeindebüro (0711/50 65 53 20),
an der Abendkasse € 19 (ermäßigt € 15),
also in jedem Fall unter € 20.
Aus dem Programmheft:

Und in der Nachlese.
Der Figuralchor der Gedächtniskirche Stuttgart ist ein Kirchen- und Konzertchor. Er wurde 1957 von Helmuth Rilling gegründet. Der Name leitet sich von der Figuralmusik ab, einer kontrapunktisch ausgestalteten Musik, wie sie ab dem 14. Jahrhundert in Europa entstand.
Der Figuralchor ist eine lebendige Gemeinschaft, führt in mindestens zwei Konzerten pro Jahr überwiegend oratorische Werke vom Frühbarock bis zur Moderne auf und begleitet besondere Gottesdienste im Kirchenjahr.
Sängerinnen und Sänger mit ein wenig Chorerfahrung sind herzlich willkommen!
Chorprobe:
Donnerstags | Großer Saal (2. Stock) im
Gedächtnisgemeindehaus | Seidenstr. 73 | 70174 Stuttgart
19:45 Uhr | Einsingen
20:00-22:00 Uhr | Chorprobe
Leitung: Alexander Burda
Kontakt: chorleiter@figuralchor.de
Lust Mitzusingen?
Schicke einfach deine Telefonnummer an Alexander, er ruft zurück,
oder komm einfach mal spontan zur Probe vorbei!



