Figuralchor

Musik und mehr... - immer gerne mit dem Figuralchor der Gedächtniskirche in Stuttgart

An diesem Heiligabend ab 17.30 Uhr in der Gedächtniskirche wurde die diesjährige Christvesper mit Auszügen aus dem "Oratorio de Noël", dem Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns (Link zur Einführung hier über via Wikipedia) umrahmt. Werk und Klang wurden offenbar sehr geschätzt, der Rahmen nicht nur hierdurch, sondern auch einmal mehr mit besonderer weihnachlichter Atmosphäre im reinen Kerzenlicht. Die Predigt hielt wiederum Stadtdekan Søren Schwesig.

Aus der Probe:


Zum Werk weiter:
Eine Übersetzung der Texte findet sich hier (zusammen- und bereitgestellt von Johannes Becker).

Zum Reinhören oder auch Einüben:
Hier geht es zum Beginn des Werks auf Youtube, das an dieser Stelle zugleich eine Playlist aller Sätze der bei Carus im Jahr 2017 erschienenen CD (Carus 83.353) mit Antonia Bourvé, Marcus Ullmann, Jens Hamann, Romano Giefer, Vocalensemble Rastatt, Les Favorites, Holger Speck anbietet.
(Für den Chor 2025: Nrn. 2, 4 (Frauenchor), 9 und 10.)

Im Oratorium findet sich auch dieses wunderbare Trio von Tenor, Sopran und Bariton mit Harfe "Tecum principium" (Text aus Psalm 110 Vers 3 bzw. hier in der Gegenüberstellung des lateinischen Texts mit der deutschen Übersetzung, bereitgestellt vom Chorverband Johannes Kepler, Leonberg):







Am Sonntag, den 30.11.2025, um 09.30 Uhr wurde der Gottesdienst in der Gedächtniskirche angenehm von der Bach-Kantate "Nun komm, der Heiden Heiland" (BWV62) begleitet.
(Über diesen Link gibt es jede Menge Hintergrundinformationen hierzu. Direkt zum Text der Strophen und zu einer Werkzusammenfassung (der St. Gallener Bach-Stiftung) geht es hier über diesen Link.)

Es sang der Figuralchor der Gedächtniskirche Stuttgart, Solistin (aus den eigenen Reihen) war einmal mehr Leonie Stauch, es spielten dem Chor und der Gedächtniskirche verbundene Musiker um Christel Meckelein als Konzertmeisterin, sozusagen ein "consortium memorabilis".

(Bilder aus der Solistenprobe am Donnerstag)

Ausgangspunkt der Predigt von Pfarrer Weller war das Warten auf die Ankunft bzw. Wiederkehr Jesu, insbesondere im Advent, verknüpft mit der Aufforderung aus Römberbrief 13, Verse 8-12 - nicht nur in dieser Zeit - seinem Nächsten "nichts schuldig bleiben zu lassen", sich also nichts zu schulden kommen zu lassen, ihn in Worten der Bibel "zu lieben wie sich selbst". Oder nach meinem Verständnis vielleicht noch einfacher ausgedrückt: sich untereinander zu respektieren und so zu behandeln, wie man gerne selbst behandelt werden möchte.

Zusammengefasst: Ein musikalisch recht gelungener und anregender Gottesdienst.





Ein bewegender Gottesdienst am 06.07.2025... Mendelssohns, "Jauchzet dem Herrn..." und "Verleih uns Frieden gnädiglich" konnten sich dabei gut hören lassen.

Schon beim Einsingen um 09:00 Uhr zeigte sich das wunderbare Farbenspiel der Kirchenfenster im Altarraum besonders prächtig: