Am Sonntag, den 01.03.2026, 09.30 Uhr wird zum Gottesdienst in der Gedächtniskirche die Bach-Kantate "Wer Dank opfert, der preiset mich" (BWV 17) gegeben. Solisten sind Nora B. Hagen, Sopran, Stephan Frieß, Tenor und Thomas Scharr, Bass.
Einen ersten Überblick gibt es hier bei Wikipedia.de (oder auch im Vorwort unserer Notentextausgabe). Viele interessante Hintergründe und weitere Informationen zu dieser Kantate (z.B./u.a. die gesamten Texte in einer Übersicht der Sätze, oder auch eine Erläuterung der Textpassagen) sowie schließlich sogar den Mitschnitt eines ganzen "Workshops" (und eine glasklare aktuelle Aufnahme) dazu bietet zudem die Bach-Stiftung St. Gallen über diesen Link an (tief scrollen!).
Auch von dieser Kantate gibt es eine besondere Aufnahme, nämlich diejenige der Gächinger Kantorei mit dem damaligen Bach-Kollegium Stuttgart unter Helmuth Rilling, diesmal aus dem Jahr 1982 - und wiederum aufgenommen in unserer Gedächtniskirche (!). Auf dieser Aufnahme singen: Sopran: Arleen Augér, Tenor: Adalbert Kraus, Bass: Walter Heldwein. Sie erschien erstmals 1982 bei hänssler CLASSIC.
Der erste Satz ist hier direkt bei Youtube aufrufbar (die Folgesätze sind über diesen Link dann in der Randleiste von Youtube rechts aufgeführt, darunter natürlich auch der Schlusschoral).
Alternativ gibt's für uns Chorsänger den direkten Aufruf der Chorpassagen über diese Fenster
- zunächst der 1. Satz:
Und der Schlusschoral hier direkt:
Eine Gesangspartitur für Digitalsänger - oder einfach um mitzulesen (oder zu -singen) - gibt es übrigens hier bei imslp.org ; wer dazu noch weiter Lust auf eine recht detaillierte musikalische Analyse anhand des Notentextes hat, kann hier tiefer graben.
verstarb am 11. Februar 2026 im Alter von 92 Jahren.
Seine Familie hielt in ihrer Traueranzeige zutreffend fest:
"Mit seiner Musik hat er unendlich viele Menschen
auf der ganzen Welt bewegt und begeistert.
Seine Botschaft lebt weiter."
Alexander Burda, inzwischen langjähiger Leiter des Figuralchors und hier Nachfolger Helmuth Rillings:
"Der Figuralchor Stuttgart trauert um seinen Gründer Helmuth Rilling, der ihn in seinem ersten Jahr als Kirchenmusiker der Gedächtniskirche Stuttgart 1957 gründete, ihn in die erste Gesamteinspielung der Bach‘schen Vokalwerke einbezog und vor allem in den 1960er-Jahren verschiedene Schallplattenaufnahmen mit dem Figuralchor einspielte. Helmuth Rillings Namensgebung war Vorbild für die heute etwa 20 Figuralchöre, die es in Deutschland gibt. Dankbar denken wir an das Konzert zum 60jährigen Bestehen des Figuralchors 2017 zurück, das Helmuth Rilling dirigierte."
Besagtes Konzert fand am 21.05.2017 in der Gedächtniskirche statt. Gegeben wurde Felix Mendelssohn-Bartholdy Psalm 42 "Wie der Hirsch schreit" (op. 42) und Johann Sebastian Bach, Kantate "Ein feste Burg ist unser Gott", BWV 80.
Helmuth Rilling leitete die Generalprobe und das Konzert am Sonntag in "seiner" Gedächtniskirche im Alter von fast 84 Jahren - wie stets souverän, ohne großen Gestus, aber bestimmt und klar, wo es darauf ankam. Für uns alle, die mitgesungen haben, aber auch für die Zuhörer war es ein unvergesslicher, bewegender Abend, ein besonderer Eindruck mit ebensolcher Erinnerung.
Nach der Generalprobe - Helmuth Rilling im Kreis seiner Nachfolger Peter Bachofer und Alexander Burda mit Brigitte Coussirat, Leiterin des französischen Chors "Opus 33" in Bordeaux, mit dem der Figuralchor seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden ist:

Der Text der - gewöhnlichen - heiligen Messe ist fix. Und das seit Jahrhunderten. Praktisch allen Messen, die in den letzten etwa 400 Jahren komponiert wurden, liegt dieser Text zugrunde.
Das ist auch derjenige der erst 1996 fertig gestellten "Misa a Buenos Aires Misatango" von Martín Palmeri.
Er ist hier mit Übersetzung als pdf anzusehen und/oder downloadbar:

(Quelle: Université de Fribourg / Schweiz)
Hier kommt der Link zur von Alex empfohlenen
Aufnahme mit dem Monteverdi Choir unter John Eliot Gardiner -
leider in italienischem Latein gesungen:
Für uns Sänger sind die Teile I-IV und VII relevant, die am Rand dieser Aufnahme einzeln verlinkt sind.
(Die Partien V und VI betreffen allein die Solisten und das Instrumentalensemble.)
Oder anders ausgedrückt: Der Chor hat 8 Partien,
und zwar unter
- I. "Ad pedes" - Nr. 2. (= 4.) und Nr. 5.,
- II. "Ad genua" - Nr. 7. (= 9.),
- III. "Ad manus" - Nr. 11. (=13.),
- IV. "Ad latus" - Nr. 15. (= 17.),
- V. "Ad pectus" - keine Chorbeteiligung
- VI. "Ad Cor" - keine Chorbeteiligung
- VII. "Ad faciem" - Nrn. 27., 28.c) und 29. (Amen).
In den ersten vier Teilen wird das Eingangs-Tutti jeweils nach den Solopartien wiederholt. Die Links hinter den Nummern sollten übrigens die jeweilige Chorstelle in den Youtube-Videos direkt aufrufen - probiert's bitte einfach mal aus.
Zu den typischen Hemiolen gibt's hier mehr.
Zu früheren und weiteren Infos zu Membra Jesu Nostri geht es hier (über diesen Link).
Das Orquesta Atipica Stuttgart spielt wieder Tango Argentino, und zwar am 8. März 2026, 19.00 Uhr, diesmal in Rottweil im Badhaus, Neckartal 167, 78628 Rottweil:
Mehr zu dieser Formation gibt es schon hier im Blog oder gleich direkt auf der Seite des Ensembles.
Am 25.01.2026, 09.30h in der Gedächtniskirche Stuttgart:
Gemeinschaftlich beteiligt die Bethelkirche Stuttgart, die Evangelische Diskonissenanstalt Stuttgart, die katholische Gemeinde St. Fidelis Stuttgart, und als diesmaliger Gastgeber die Magdalenengemeinde Stuttgart.
Gottestdienstmusik und Predigt drehten sich um die Jahreslosung der evangelischen Kirche in Deutschland 2026: "Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!" (Offenbarung 21,5).
Die Predigt um dieses Wort hielt Pastorin Meredith Forssman von der Bethelkirche Stuttgart mit viel Engagement und klarer positiver wie hoffnungsvoller Interpretation, beginnend mit der altgriechischen Quelle des καινός (kainos) für das "Neue" im Sinne von zukunftsgerichteter Transformation der Welt unter dem Glauben, des zu "Verwandelnden", für das dieses Wort theologisch steht.

Umrahmt wurde der Gottesdienst heute von allen drei musikalischen Gruppen der Gedächtniskirche: dem Posaunenchor, der Vielharmonie und dem Figuralchor in unterschiedlichem Zusammenspiel, begleitet von Denis Pisarevskij an der Orgel und unter der Leitung von Alexander Burda.
Euch allen einen guten Start in die Singsaison 2026!
Es geht wieder los - als hätten wir keine große Pause eingelegt - mit den Proben zum Frühjahrs- und Sommerprogramm.
Hinweise für die nächste Probe gibt es über die Links in der Spalte rechts (meistens unter "Hinweis zur nächsten Probe".
Und es ist weiter ideale Einstiegszeit für alle Sängerinnnen und Sänger, die zu uns stoßen oder es einfach einmal ausprobieren möchten: Wann, wo und wie findet ihr hier - herzlich Willkommen!
Alexander Jost hat den Text des Werks für Carus übersetzt; beides ist im Vorwort des Klavierauszugs festgehalten, einsehbar und nachzulesen hier beim Verlag:
Mehr zum Werk und unserem Konzert im Sommer 2026 gibt es bereits hier.
Die "mittlere" A-Dur Sonate für Klavier von Franz Schubert - Schönheit pur;
ebenso vorgetragen von Johannes Daniel Schneider:
ist eine Seite, die die kirchenmusikalischen Aktivitäten der evangelischen Gemeinden im Großraum Stuttgart zusammenstellt und in einem praktischen Kalender nach Terminen abrufbar macht. Wer also ein kirchenmusikalisches Event in den nächsten Tagen sucht oder einfach mal stöbern möchte, wird hier fündig.
Auf der Startseite wirbt sie derzeit u.a. mit einem sympathischen Bild(ausschnitt) des Figuralchores:

(Bild/Screenshot = Link).
Verantwortlich zeichnet übrigens Kirchenmusikdirektor Prof. Jörg-Hannes Hahn, u.a. Initiator und Motor der ebenso beachtenswerten wie beeindruckenden kirchenmusikalischen Reihe Musik am 13.. Weitere, "trockene" Fakten zu ihm gibt es hier.
Gottesdienstmusik:
-
[Sonntag, 25.01.2026, 09.30 Uhr, Gedächtniskirche Stuttgart
Chorwerke im Rahmen des ökumenischen Gottesdienstes] -
Sonntag, 01.03.2026, 09.30 Uhr, Gedächtniskirche Stuttgart
Kantatengottesdienst: J. S. Bach, Kantate "Wer Dank opfert, der preiset mich", BWV 17 -
Karfreitag, 03.04.2026, 09.30 Uhr, Gedächtniskirche Stuttgart
Chorwerke im Rahmen des Karfreitagsgottesdienstes
Konzertreise nach Frankreich (Yenne):
- Freitag, 05.06.2026, vor. 20.00 Uhr, Kathedrale von Annecy (Frankreich) und
- Samstag, 06.06.2026, vor. 20.00 Uhr, Kathedrale von Chambéry (Frankreich)
Georg Friedrich Händel: Messiah (Der Messias)
Sommerkonzerte 2026:
- Samstag, 20.06.2026, 17.00 Uhr (voraussichtlich) - (Uhrzeit und Ort noch nicht bestätigt), und
- Sonntag, 21.06.2026, 18.00 Uhr, Gedächtniskirche Stuttgart
Dieterich Buxtehude: Membra Jesu Nostri und
Martín Palmeri: Misa a Buenos Aires Misatango (Tangomesse)
Herbstkonzerte 2026:
- Samstag, 14. November 2026, 18.00 Uhr, Ort noch nicht bestätigt, und
- Sonntag, 15. November 2026, 18.00 Uhr, Gedächtniskirche Stuttgart
Luigi Cherubini: Requiem c-moll (1815), u.a.
Gottesdienstmusik:
-
Sonntag, 29. November 2026, 09.30 Uhr, Gedächtniskirche Stuttgart
Chorwerke im Gottesdienst zum 1. Advent -
Donnerstag, 24. Dezember 2026, 17.30 Uhr, Gedächtniskirche Stuttgart
Christvesper in der Gedächtniskirche
Donnerstags im Gedächtnisgemeindehaus | Seidenstr. 73 | 70174 Stuttgart | Großer Saal (2. Stock)
- hier ein Souvenir aus dem Frühjahr 2025.
An diesem Heiligabend ab 17.30 Uhr in der Gedächtniskirche wurde die diesjährige Christvesper mit Auszügen aus dem "Oratorio de Noël", dem Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns (Link zur Einführung hier über via Wikipedia) umrahmt. Werk und Klang wurden offenbar sehr geschätzt, der Rahmen nicht nur hierdurch, sondern auch einmal mehr mit besonderer weihnachlichter Atmosphäre im reinen Kerzenlicht. Die Predigt hielt wiederum Stadtdekan Søren Schwesig.
Die Ausführenden:
Charlotte Bommas, Harfe; Leonie Stauch, Sopran; Theresa Pietzonka, Mezzosopran; Kilian Wacker, Tenor; Simon Ahmend, Bariton - der Figuralchor der Gedächtniskirche Stuttgart -
Svenja Briem und Claudia Frisch, Violinen; Anke Heimann, Bratsche; Julian Briem, Violoncello;
Alexander Burda (Orgel und Leitung)
Aus der Probe:
Und das Kerzenlicht in der Christvesper von der Orgelempore aus:
(Foto: E.W.)
Zum Werk weiter:
Eine Übersetzung der Texte findet sich hier (zusammen- und bereitgestellt von Johannes Becker).
Zum Reinhören oder auch Einüben:
Hier geht es zum Beginn des Werks auf Youtube, das an dieser Stelle zugleich eine Playlist aller Sätze der bei Carus im Jahr 2017 erschienenen CD (Carus 83.353) mit Antonia Bourvé, Marcus Ullmann, Jens Hamann, Romano Giefer, Vocalensemble Rastatt, Les Favorites, Holger Speck anbietet.
(Für den Chor 2025: Nrn. 2, 4 (Frauenchor), 9 und 10.)
Im Oratorium findet sich auch dieses wunderbare Trio von Tenor, Sopran und Bariton mit Harfe "Tecum principium" (Text aus Psalm 110 Vers 3 bzw. hier in der Gegenüberstellung des lateinischen Texts mit der deutschen Übersetzung, bereitgestellt vom Chorverband Johannes Kepler, Leonberg):
Am Sonntag, den 30.11.2025, um 09.30 Uhr wurde der Gottesdienst in der Gedächtniskirche angenehm von der Bach-Kantate "Nun komm, der Heiden Heiland" (BWV62) begleitet.
(Über diesen Link gibt es jede Menge Hintergrundinformationen hierzu. Direkt zum Text der Strophen und zu einer Werkzusammenfassung (der St. Gallener Bach-Stiftung) geht es hier über diesen Link.)
Es sang der Figuralchor der Gedächtniskirche Stuttgart, Solistin (aus den eigenen Reihen) war einmal mehr Leonie Stauch, es spielten dem Chor und der Gedächtniskirche verbundene Musiker um Christel Meckelein als Konzertmeisterin, sozusagen ein "consortium memorabilis".
(Bilder aus der Solistenprobe am Donnerstag)
Ausgangspunkt der Predigt von Pfarrer Weller war das Warten auf die Ankunft bzw. Wiederkehr Jesu, insbesondere im Advent, verknüpft mit der Aufforderung aus Römberbrief 13, Verse 8-12 - nicht nur in dieser Zeit - seinem Nächsten "nichts schuldig bleiben zu lassen", sich also nichts zu schulden kommen zu lassen, ihn in Worten der Bibel "zu lieben wie sich selbst". Oder nach meinem Verständnis vielleicht noch einfacher ausgedrückt: sich untereinander zu respektieren und so zu behandeln, wie man gerne selbst behandelt werden möchte.
Zusammengefasst: Ein musikalisch recht gelungener und anregender Gottesdienst.
am Donnerstag, 26.02.2026, 19.45 Uhr
Probe und Generalprobe mit dem Instrumentalensemble
bislang angesetzt in der Gedächtniskirche (!)
Bach, Kantate Nr. 17 "Wer Dank opfert, der preiset mich"
(Noten gibt's noch vor Ort in der Probe)
Rhythmusverschiebungen sind bisweilen anregende musikalische Stilmittel. Eine typische, feinsinnige (und gerade auch wieder in Bachs Adventskantate BWV 62 in die Chorpartien des Eingangschors eingeflochten) ist die "Hemiole".
Gut und unterhaltsam erklärt wird sie hier:
Und dazu gleich ein sehr typisches instruktives Beispiel aus der aktuellen Probenarbeit, nämlich Buxtehude, Membra Jesu Nostri, Nr. 29 (Amen), hier etwa Takt 160 ff. in Alt, Tenor und Bass:
Am Sonntag, den 30.11.2025, 09.30 Uhr wurde zum Gottesdienst in der Gedächtniskirche die Bach-Kantate "Nun komm, der Heiden Heiland" (BWV 62) gegeben.
Hier geht's zur Kurzzusammenfassung via Wikipedia).
Von dieser Kantate gibt es viele Aufnahmen, darunter allerdings eine besondere: Nämlich diejenige der Gächinger Kantorei mit dem damaligen Bach-Kollegium Stuttgart unter Helmuth Rilling aus dem Jahr 1980 - aufgenommen in der Gedächtniskirche (!).
Es musizieren dabei - Sopran: Inga Nielsen; Alt: Helen Watts; Tenor: Aldo Baldin; Bass: Philippe Huttenlocher - das Bach-Colliegium: Bernhard Schmid (Cornett); Klaus Kärcher, Hedda Rothweiler (Oboen); Kurt Etzold (Fagott); Georg Egger (Violin); Gerhard Mantel (Continuo Cello); Thomas Lom (Double-bass); Hans-Joachim Erhard (Cembalo, Orgel)
Die Aufnahme erschien erstmals im April 1980 und wurde dann wiederholt nach jeweils etwa 10 Jahren bei hänssler CLASSIC neu aufgelegt; die "Erstauflage" ist z.B. hier zu hören (00:00' - 19:34' des Tracks, der Schlusschor startet bei 18:54'):
Eine Gesangspartitur für Digitalsänger - oder einfach um mitzulesen (oder zu -singen) gibt es hier bei imslp.org; wer Lust auf eine recht detaillierte Analyse hat, wird hier fündig (beide Dateien sind für diese Zwecke frei nutzbar; Herausgeber der Anmerkungen ist Melvin P. Unger).
Viele interessante Hintergründe zu dieser Kantate (z.B./u.a. die gesamten Texte in einer Übersicht der Sätze, oder auch die Erläuterung alter deutscher Textpassagen) sowie schließlich sogar den Mitschnitt eines ganzen "Workshops" dazu bietet zudem die Bach-Stiftung St. Gallen über diesen Link an, darunter diese aktuelle, klare Aufnahme eines Konzerts vom 15.12.2023 (Start bei 0:35' und Schlusschor bei 20:20').
„In den letzten Jahren hat sich eine gewisse Tradition gebildet: das offene Adventsingen im Hospitalhof an der Hospitalkirche in der Büchsenstraße. Es findet in der Adventszeit jeweils an Dienstagen statt, um 18 Uhr.
Interessierte Stuttgarter sind willkommen, im Rahmen einer kleinen, von Pfarrer July oder Pfarrerin Renninger abgehaltenen Andacht, bekannte Choräle und Adventslieder zu singen. Für die Begleitung sorgen dann Bläser und ein Chor.
Das Ganze nimmt etwa eine gute halbe Stunde in Anspruch, bzw. bleibt jedenfalls unter einer Stunde. Viele Besucher und auch Musiker gehen anschließend gerne auf den nah gelegenen Weihnachtsmarkt.“
So beschreibt Antonius van Hoof, der Leiter des Posaunenchors der Gedächtniskirche diese nette Tradition und freute sich, dass auch in diesem Jahr wieder und auch aus unseren Reihen Sängerinnen und Sänger zu dieser kleinen Adventsaktion im Hospitalhof am Dienstag, 16. Dezember 2025, ab 17.30 Uhr dazugestoßen sind.
Einige der Lieder, Texte und Hinweise sind hier nachzulesen:
Zum nächsten Projekt des Figuralchors gehört
die "Misa a Buenos Aires Misatango" von Martín Palmeri (Wikipedia), die
am 20.06.2026 (exakter Beginn und Ort ist derzeit noch offen), und
am 21.06.2026 (voraussichtlich 18.00 Uhr in der Gedächtniskirche Stuttgart)
zur Aufführung kommen wird.
Probenstart ist der 20.11.2025, zugleich idealer Einstiegstermin (Noten werden hier ausgegeben.)
Wir singen aus der Ausgabe von Tonos:
Eine einfache Einführung und dazu gleich der Messtext mit Übersetzung bietet dieses Programmheft aus dem Jahr 2012 des umtriebigen Solitude-Chores, der nicht weit von hier in Weilimdorf zu Hause ist.
Gleich zwei Mal wurde das Werk vom WDR-Rundfunkchor eingesungen und der jeweilige Live-Mitschnitt bereitgestellt, hier derjenige aus 2018:
00:07 - 1. Kyrie
07:40 - 2. Gloria
13:00 - 3. Credo
24:03 - 4. Sanctus
27:31 - 5. Benedictus
31:00 - 6. Agnus Dei
Dirigent ist Mariano Chiacchiarini, dazu spielt das Minguet Quartet, Victor Hugo Villena (Bandoneon), Detmar Kurig (Kontrabass), Martin Palmeri (Klavier). Solistin ist hier Marie-Luise Dreßen (Mezzosopran).
Diese Aufnahme ist auch ohne Abo und werbefrei hier über die ARD-Mediathek aufrufbar (bis 27.10.2026), damit allerdings nicht mit der zum Üben außerordentlich praktischen Möglichkeit, mit den Pfeiltasten der Tastatur schnell spulen zu können...
Die zweite Aufnahme ist der Mitschnitt eines Konzerts aus der Kölner Philharmonie vom 21.06.2025. Die Besetzung ist fast identisch, Solistin ist hier jedoch Agnes Lipka. Hier ist der Messe ein instrumentales Vorspiel, quasi eine Ouvertüre vorangestellt, zudem ist sie im eigentlichen Mess-Teil ca. 4 Minuten länger, die Sätze deutlich langsamer genommen (insbesondere das "Credo"). Hier kommt die direkte Ansteuerung der Sätze auch dieser Aufnahme zum Vergleich bzw. zur Auswahl:
00:00 - Instrumental
06:00 - I. Kyrie
13:45 - II. Gloria
19:16 - III. Credo
35:22 - IV. Sanctus
38:46 - V. Benedictus
42:10 - VI. Agnus Dei
Live allerdings am 20. und 21.06.2026 nur mit dem Figuralchor in Stuttgart!
auf Deutsch etwa: "Die Gliedmaßen unseres Herrn Jesu" ist ein Kantatenzyklus, den Dietrich Buxtehude 1680 als sein wohl größtes oratorisches Werk komponierte. In sieben Einzelkantaten werden Füße, Knie, Hände, Seite, Brust, Herz und Gesicht des gekreuzigten Jesus allegorisch gedeutet.

Eine kurze, gut verständliche und übersichtliche Beschreibung des Werkes findet sich hier bei Wikipedia.
Wer mehr darüber wissen möchte, wird im Vorwort der Partitur der Stuttgarter Buxtehude-Ausgabe von Carus fündig: Es gibt dort detailreiche weitergehende Informationen dazu, darunter, also an gleicher Stelle ab Seite X den kompletten Text mit Übersetzung (von Alexander Jost für den Verlag).
Wir singen dieses Werk als spannenden Kontrast zur Tangomesse von Martín Palmeri in den Sommerkonzerten 2026, nämlich am 20. und 21.06.2026.
Und zwar aus der Chorpartitur von Carus Nr. 36.013/05.
Ein kompletter Klavierauszug ist hier aufrufbar (67 Seiten).
Mehr Infos für Choristen und eine Hörenpfehlung gibt es auf unserer Seite inzwischen hier.
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